Brautkleidtypen

Um Ihnen breits im Vorfeld eine Orientierungshilfe für Brautkleidstile und Ausschnittformen zu geben, haben wir für Sie diesen Brautkleid-Guide zusammengestellt. Dieser soll Ihnen, einfach und in aller Kürze, einen Überblick über die verschiedenen Schnittarten und Stilformen geben.

A-Linie

Die A-Linie ist eine klassische Stilrichtung innerhalb der Kleidermode. Von Christian Dior 1955 entworfen, bewirkt diese Modelinie eine nach unten verbreiternde Silhouette. Die Bezeichnung A-Linie leitet sich aus der Form an sich ab. Da die Optik dem Buchstaben A gleichkommt.

Die Taille sitzt bei dieser Form recht tief und wird eher weniger betont. Die gesamte Silhouette wirkt schmaler und die Braut dadurch größer.

Ideal eignet sich diese Modelinie für Frauen mit kleinen Hüftpolstern oder einem Bäuchlein.

Empire-Stil

Bereits Josephine, die Gattin Napoleons, bevorzugte eben jenen Modestil. Auf vielen Gemälden sieht man sie mit Kleidern im Empire-Stil. Der Empire-Stil hat sich auch über die Jahrzehnte bewert und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Anders als bei der A-Linie wird hier die Taille durch Nähte betont. Das Oberteil ist stark verkürzt. Der Rock fällt nicht ganz so weit, aber dennoch locker nach unten.

Ideal ist dies Modelinie besonders für schwangere Bräute.

Duchesse-Linie

Einmal Prinzessin sein! Das ist der Mädchentraum vieler Frauen. Mit der Wahl eines Duchessekleides, oder auch Princess-Linie, kann dieser Traum in Erfüllung gehen.

Diese Modelinie ist durchgehend geschnitten und hat keine Taillennaht. Das Oberteil ist meist eine Corsage, die eng anliegt und läuft dann in einem glockenförmigen Rock weit aus. In der Regel wird ein Reifrock unter dem Kleid getragen. Meist haben diese Brautkleider auch eine Schleppe.

Ideal für Frauen mit einer breiteren Hüfte, denn dieser Brautkleid-Stil kaschiert hervorragend.

Etui-Kleid

Das Etui-Kleid wird als Vorläufer der Duchesse-Linie gesehen. Seine enge und figurbetonte Form eignet sich ideal für schlanke Frauen. Meist sind die Brautkleider ärmellos. Durch seine edle und elegante Wirkung eignet sich das Etui-Kleid besonders gut für eine standesamtliche Trauung.

I-Linie

Die I-Linie eignet sich für alle Größen. Die Bezeichnung I-Linie leitet sich ebenfalls von der optischen Wahrnehmung ab. Dieser Brautkleidstil erinnert an einen Bleistift und wird deshalb auch Bleistiftlinie genannt. Sie ist sehr körpernah, die Kleider gehen von den Schultern bis maximal zum Knöchel und betonen die weiblichen Formen. Prinzipiell können daher kleinere, größere und auch sportlich schlanke Frauen zu diesem Schnitt greifen.

Fishtail

Bei einer sehr weiblichen Figur eignet sich eben jener Modestil ausgezeichnet. Der Fishtail oder auch Meerjungfrauen-Stil ist äußerst figurbetont und erinnert stark an die Silhouette einer Meerjungfrau. Daher stammt auch diese Stilbezeichnung. Meistens haben diese Brautkleider eine Schleppe.

Prinzess-Kleid

Das Prinzess-Kleid wurde 1864 erfunden. Auf Grund der Längsteilungsnähte werden Oberkörper und Taille sehr schön geformt. Der Rock schwingt leicht aus.

Ideal geeignet für Frauen mit einem kurzen Oberkörper. Außerdem kaschiert dieser Stil breite Hüften, da der Schnitt eine lange und schmale Silhouette erzeugt.