Bolero & Stolen

Achtung.
Geschichte, Witz und Erklärung in einem Satz. Am kalten 22. November 1928 gingen die Damen zur Uraufführung von „Ravels Bolero“ im Bolero.
Genau. Das eine ist eine Oper, das andere ein Jäckchen einer spanischen Nationaltracht.
Gerade in den Monaten wo einem das Wetter ein Schnippchen schlagen kann, ist der Bolero genauso eine Rettung, wie ein zweites Paar Schuhe.
Er wärmt und dank seines eleganten Schnittes entlang der Schultern verdeckt er nicht den Blick auf das Kleid.
Eine Stola erfüllt den gleichen Zweck, unterscheidet sich nur im Aussehen.
Sie ist eher ein Überwurf aus Leder, Satin oder Wolle.
Tipp: Bei der Farbwahl an den Brautstrauß denken oder direkt passend zu Kleid wählen.

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Bolero, oder doch lieber Stola.
Diese Frage hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen von der Jahreszeit, von der Art des Brautkleides und natürlich von Ihrem ganz persönlichen Geschmack.
In den Herbst - und Wintermonaten bietet sich ein Bolero in Pelzoptik an. Der hält zum einen die Schulterpartien warm und passt natürlich auch zur kalten Jahreszeit.

In den Frühjahrsmonaten sind Taftboleros eine gute Wahl, aber Vorsicht meisten wirken Taftboleros besser auf Brautkleidern wo auch Taft verarbeitet wurde.
Falls Sie sich bei der Entscheidung unsicher sind, fragen Sie lieber Ihren Hochzeitsausstatter um Rat.

Für die lauen Sommernächte sind Stolen optimal. Nicht zu dicke Stoffe, die weich fallen und die Schultern warm halten.

Prinzipiell liegt die Entscheidung natürlich bei Ihnen. kaufen Sie aber nie einen Bolero oder eine Stola unabhängig vom Brautkleid. Die Gefahr das die Materialien nicht optimal zusammenpassen ist zu groß.