Der Frack

Wenn der Bräutigam einen Frack als Hochzeitsanzug wählt,
entscheidet er sich für einen zeitlosen Klassiker.
Gerade wenn die Braut ein opulentes Kleid zu Ihrer Hochzeit trägt,
kann es Ihr Angetrauter gleichtun, und Frack tragen.
Er ist der König der festlichen Herrenmode.
Bräutigam die Frack tragen, wirken maskulin und elegant.

Die Anzugform

Das Sakko eines Fracks ist immer einreihig
und kann nicht geschlossen werden.
Es hat ein steigendes Revers, welches vorn taillenkurz geschnitten ist
und hinten in den Schwalbenschwänzen endet.
Die Frackhose ist schwarz und hat zwei Seidenbänder an den Nähten.

Die passenden Accessoires

Bei einem Frack trägt man grundsätzlich schwarze Lackschuhe,
eine weiße Schleife und Weste.
Die Hose wird mit Hosenträgern getragen.
Weitere optionale Accessoires sind der schwarze Klappzylinder
und ein Frackmantel, den man mit
einem edlen weißen Schal kombinieren kann.

Wissenswertes

Wenn auf einer Einladung, zu einem festlichen Anlass
„white tie“ vermerkt ist, gilt Frackpflicht.

Geschichte

Der Frack hat seinen Ursprung in England,
und wurde zunächst von der Arbeiterklasse getragen.
Diese Urform des Fracks hieß „Frock“.
Um 1730 tauchte er erstmals in adligen Kreisen auf.
1750 eroberte der „Frock Frankreich und wurde immer gefragter.
Aus dem „Frock“ wurde der „Frac“. 100 Jahre später wurde der Frack
fast ausschließlich zu festlichen Anlässen getragen.

Wer kann es tragen?

Der Frack ist ein sehr stattlicher und prachtvoller Anzug.
Ähnlich wie beim Cut, empfehlen wir eher großgewachsenen Bräutigams sich für einen Frack zu entscheiden.